Teil 1 – Einrichtung & Handhabung

Mit dem Add-In StableBit  DrivePool von Covecube für den Windows Home Server 2011 kommt eine weitere Alternative zum ehemaligen Drive-Extender des WHS V1 auf den Markt. DrivePool ist seit einer Woche käuflich erwerbbar, zum Preis von 19,95$. Das Programm lässt sich auch ohne Key 30 Tage in vollem Umfang verwenden. Mit diesem Artikel möchte ich zeigen was DrivePool bietet und kann. Ich werde auch mehrere Artikel mit Geschwindigkeitsmessungen der  verschiedenen Modi, also einem normalen freigegebene Ordner, einem gepoolten Ordner und einem duplizierten Ordner, machen. Zunächst einmal werde ich zeigen, welche Optionen DrivePool bietet und was nach der Installation zu beachten ist.

Installation

Die Installation des Add-Ins verläuft analog zu der Installation aller anderen Add-Ins. Deswegen werde ich dies hier nicht zeigen.

Das Dashboard nach der Installation

Nach der Installation stehen im Dashboard mehrere neue Inhalte zur Verfügung. Als erstes fällt der neue Tab StableBit DrivePool auf. Des Weitern sind im Tab Serverordner und Festplatten die Untertabs verändert und es hat sich ein neuer Tab Pool dazugesellt. (Bild 1) Im Untertab Pool werden die verfügbaren Partitionen bzw. Festplatten angezeigt, darunter die Systemfestplatte. Diese sind zunächst in drei, später in bis zu vier Kategorien eingeteilt. Diese Kategorien sind Not in Pool, In Pool, Pool, System Drive. Doch zunächst geht’s weiter auf den neu hinzugekommenen Tab StableBit DrivePool. Zunächst ist es nötig DrivePool zu aktivieren, oder die 30 Tage Testversion zu starten. Dazu im eben aufgerufenen Tab Get a license auswählen (Bild 3) und es öffnet sich ein neues Fenster (Bild 4) mit dem eine gültige Aktivierungs-ID angegeben werden kann oder die 30-Tage Testversion gestart werden kann. Ich habe mich hier erstmal für die 30 Tage Testversion entschieden. Nach der Aktivierung (Bild 5), und dem Schließen der Bestätigung (Bild 6) läuft die 30-Tage Version (Bild 7) und DrivePool ist bereit, konfiguriert zu werden.

Systemeinstellungen

In den Systemeinstellungen (Bild 8) ist links ein weiterer Reiter DrivePool erschienen, mit dem die Oberfläche konfiguriert werden kann. (Bild 8) Doch dazu später mehr. In diesem Fenster gibt es auch einen Button Manage license mit dem sich wiederum das Aktivierungsfenster (Bild 9) öffnet.

Festplatten hinzufügen

Nun geht’s weiter mit dem hinzufügen von Festplatten zum Pool. Im Tab Serverordner und Festplatten/Pool (Bild 10) gibt es drei wichtige Bereiche. Zunächst den Festplattenberiech (1), den Pool bereich (2) und den Button Add drive to the Pool. Im ersten Bereich wählt die Festplatte aus, die ihr zum Pool hinzufügen wollt. Diese Platte muss nicht leer sein und sie wird auch nicht erneut formatiert, während sie zum Pool hinzugefügt wird. Also alle Daten auf den Platten bleiben erhalten. Nach der Auswahl der Platte in (1) und einem Klick auf den Button Add drive to the Pool öffnet sich ein neues Fenster (Bild 11), welches die aktuelle und die neue Kapazität des Pools anzeigt.

Nach einem klick auf weiter wird die Festplatte hinzugefügt und es erscheint die Bestätigung (Bild 12).

So kann dies nun mit anderen Platte/Partitionen weitergehen. (Bild 13 & 14). Im nun aktualisierten Tab Pool werden die Festplatten nun unter der Kategorie In Pool angezeigt (Bild 15).

Das Entfernen von Festplatten vom Pool ist genauso einfach. Nun existiert rechts ein Button Remove disk from pool, welche wiederum ein Fenster zum entfernen aufruft (Bild 16, 17, 18). Dabei werden alle Daten von der zu entfernenden Festplatte auf andere Festplatten kopiert, sodass diese immernoch im Pool vorhanden sind.

Ändern des Laufwerksbuchstabens für den Pool

Unter Serverordner und Festplatten/Festplatten wird der Pool als eigenständige Festplatte angezeigt (Bild 20). Bevor Daten in den Pool kopiert werden, sollte der gewünschte Laufwerksbuchstabe zugeordnet werden. Dies geht unter ServerManager/Speicher/Datenträgerverwaltung ->Linke Maustaste auf DrivePool ->Laufwerksbuchstabe und Pfad ändern… (Bild 21). Dadurch öffnet sich ein weiters Fenster (Bild 22). Wählt den bisherigen Buchstaben (1) aus und mit einem Klick auf ändern (2)öffnet sich wiederum ein weiteres Fenster (auch Bild 22). Dort könnt ihr einen neuen Buchstaben in der Drop-Down auswahl auswählen (3 & 4). Mit der Bestätigung (Bild 23) erscheinen womöglich weiter Warnmeldungen, wie (Bild 24) und (Bild 25). Diese am besten immer mit Ja Bestätigen. Danach hat der Pool den gewünschten Laufwerkbuchstaben, in meinem Fall Y (Bild 26).

Ordner in den Pool verschieben

Verschieben lassen sich bereits bestehende Ordner nun mit dem im WHS2011 integrierten Wizzard unter Serverordner und Festplatten/Serverordner -> Ordner verschieben (Bild 27). Dabei öffnet sich ein Hinweis-Fenster (Bild 28) und im Nachfolgenden kann dann der Pfad im Pool (Bild 29) ausgewählt werden. Nach der Auswahl wird der Ordner migriert (Bild 30). Das bei der Migration in den Pool der Fehler „Fehler beim Aktivieren von Schattenkopiern auf der Festplatte“ ist vollkommen normal(Bild 31). Im Moment ist es bei DrivePool noch nicht integriert, dass auf der virtuellen Festplatte Schattenkopien angelegt werden können. Die Daten sind trotzdem durch Schattenkopien gesichert, wenn diese auf den einzelnen Festplatten aktiviert sind (Standard). Das nächste Fenster (Bild 32) noch schließen und der Ordner ist verschoben. Dies lässt sich mit allen Ordnern wiederholen.

Ordner hinzufügen

Einen neuen Ordner kann man durch eine Klick auf den Button Ordner hinzufügen oder Add a folder to the Pool unter Serverordner und Festplatten/Serverordner hinzufügen (Bild 33). Dabei wird standardmäßig der Pool ausgewählt (Bild 34). Ansonsten verläuft dieser Prozess absolut analog zum Hinzufügen eines Ordners ohne DrivePool (Bild 35, 36)

Duplizierung

Über den Button change Duplication (Bild 37) kann die Duplizierung an (Bild 38) und abgeschaltet werden (Bild 39 & 40). DrivePool ist Festplatten-Sensitiv, wie der Hersteller Covecube im Forum mehrfach mitgeteilt hat. Dies bedeutet, sollte eine Festplatte größer als 2TB angeschlossen sein, so erstellt der WHS2011 automatisch 2 Partitionen. Eine mit 2 TB, eine mit der Restkapazität. Die Duplizierung wird nur über verschiedene Festplatten, jedoch nicht über verschiedene Partitionen derselben Festplatte gemacht. Sollte nun eine Festplatte größer als 2TB ausfallen, so ist definitiv eine Kopie des duplizierten Ordners vorhanden. Bei nicht duplizierten Ordnern können bei einem Festplattenausfall Daten verloren gehen.

Interface

Unter den Systemeinstellungen, in den DrivePool kann das Erscheinungsbild verändert werden.

–          Integriert ins Dashboard (bisher)

–          Integriert ins Dashboard ohne DrivePool Tab (Bild 41 & 42)

–          Im eigenen Tab, ohne Integration in die anderen Tabs (Bild 43, 44, 45, 46)

Ich nutzt die zweite Möglichkeit, die Integration ins Dashbaord ohne eigenen Tab. Das finde ich am schönsten und platzsparendsten. So bleibt der Tab-Platz für andere Add-Ins nutzbar.

 

Morgen geht’s weiter mit den Geschwindigkeitstests von DrivePool, einmal in einem normalen „ungepoolten“ Ordner, einem Ordner im Pool und einem duplizierten Ordner.

Die Testserie:
DrivePool im Test – Teil 1: Einrichtung & Handhabung
DrivePool im Test – Teil 2: Geschwindigkeitstest ohne DrivePool
DrivePool im Test – Teil 3: Geschwindigkeit eines Ordners im Pool
DrivePool im Test – Teil 4: Duplizierter Ordner
DrivePool im Test – Teil 5: Übersicht & Fazit

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